Podcast "It's about Leadership" - Folge 3

14. Juni 2019

Mit wem sprechen wir in dieser Folge?

Rebekka Stanzel.

 

Aus welchem Bereich kommt unser.e Gesprächspartner.in?

Rebekka Stanzel ist als freie Regisseurin europaweit an unterschiedlichen Opernhäusern tätig - in der Regel für die Dauer einer Inszenierung, die auch dann noch funktionieren soll, wenn sie nicht mehr vor Ort ist. Weiterhin ist Rebekka Stanzel freie Kommunikationstrainerin.

 

Was Rebekka über sich sagt:

Ich bin Rebekka Stanzel und arbeite vorwiegend im Musiktheater als Regisseurin sowie als Trainerin für Kommunikation und Körpersprache. Dorthin bin ich über die Theaterarbeit gekommen, da ich viel mit Sachen arbeite, die ich aus dem Theater kenne. In das Theater bin ich irgendwie reingerutscht. Bereits in der Schule war es ein Thema, es hat mich begleitet, und ich bin damit aufgewachsen.

Was mich ausmacht? Diese seltsame Mischung, dass mir das Theater immer wieder etwas gibt, das ich in meinen Trainings benutze und umgekehrt. Die verschiedenen Sichtweisen. Und wenn ich den Teams, mit denen ich im Theater arbeite, glaube, macht mich aus, dass ich zu einer nicht sehr verbreiteten Gruppe von Regisseur.innen gehöre, die mit den Leuten zusammenarbeiten wollen. Zum Glück gibt es noch mehr, und diese Zahl wächst auch, aber das klassische Bild des schreienden Regisseurs hat durchaus auch seine Ursprünge. Da gibt es reale Vorbilder.

 

Magst du beschreiben, was eine freischaffende Regisseurin macht? Wie sieht deine Arbeit aus? Was wird von dir erwartet?

 

«Das Theater an sich ist eine urhierarchische Struktur.»

 

Normalerweise läuft es so, dass mich ein Theater anspricht und sagt: „Wir möchten dieses und jenes Stück und dich dafür als Regisseurin haben“. Je nach Stück folgt dann eine mehr oder weniger lange Vorbereitungsphase, aber in der Regel wird ein Vierteljahr angesetzt. In dieser Zeit spreche ich mit meinem Team ab, wer Kostüm oder Bühnenbild macht, wo ich mich mit der/m musikalischen Leiter.in abspreche, um zu klären, welchen Aspekt der Oper wir erzählen wollen und wie das aussehen soll. Es werden Modelle gebaut, alles wird zusammengefügt und berechnet, und dann erhält das Theater eine Modellvorstellung, die dem Theater entweder gefällt oder auch nicht. Dabei geht es auch oft um Kosten, da die finanzielle Situation an Theatern schwierig ist. Auf der Bühne wird mit Latten oder Wänden, allem, was im Theater vorhanden ist, eine sogenannte Bauprobe gemacht, um nachzustellen, was gebaut wird und um es in Groß auf der Bühne präsentieren zu können. Wenn das genehmigt ist, geht es an die Detailarbeit, was für mich viel Zeit am Schreibtisch bedeutet. Zum Schluss kommt die Probenphase, die circa sechs Wochen lang ist und worunter sich die meisten Menschen vermutlich die einzige Aufgabe eines Regisseurs/einer Regisseurin vorstellen. Zu diesem Zeitpunkt setze ich mit dem Ensemble meine Ideen um, je nach Größe der Oper sind das zwischen zwei und sechzig bis achtzig Leuten, bei richtig großen Häusern können es auch mal 100 Menschen sein. Da habe ich dann alle Hände voll zu tun.

Was oft schwierig ist, ist die Balance zu finden zwischen der Zusammenarbeit in einer sehr flachen Hierarchie und Momenten, in denen ich ganz klar in eine Hierarchie gehen muss. Das Theater an sich ist eine urhierarchische Struktur. Da geht es von unten nach oben oder von oben nach unten – je nachdem, von wo aus man guckt. Und so gibt es in der Probenarbeit Momente, in denen ich mich hinstellen und „So, Leute, jetzt entscheide ich!“ sagen muss.

 

Wenn wir über Führung oder Leadership sprechen, halte ich es für einen interessanten Aspekt, dass du quasi in einen Kontext „reinschneist“, in der Vorbereitungszeit mit bestimmten Leuten Kontakt hast, aber dann in der Probenphase mit Menschen, die du bis zu diesem Moment nicht kanntest und die auch dich nicht kennen, innerhalb einer kurzen Zeitspanne etwas auf die Beine stellen musst. Etwas, das auch funktionieren muss, wenn du wieder weg bist. Wie arbeitest du mit den Menschen zusammen, damit es am Ende so funktionierst, wie du es gerne hättest?

Das hängt davon ab, ob ich zum ersten Mal mit einem Haus arbeite oder nicht. Wenn eine Produktion an einem Haus gut gelaufen ist und ich komme wieder, starte ich mit anderen Voraussetzungen. Das Team kennt mich schon, selbst wenn einige dabei sind, die noch nicht mit mir gearbeitet haben.

Wenn ich ein Projekt an einem neuen Haus habe, ist es für mich persönlich wichtig, erst einmal Kontakt zu den Leuten aufzunehmen. Ich bin darauf angewiesen, in den ersten wenigen Proben ein klares Gespür dafür zu bekommen, mit wem ich wie reden kann, da das individuell sehr unterschiedlich ist. Es gibt Künstler.innen, denen ich nach dem Ausprobieren einer Szene sage, dass das „voll der Scheiß“ war, während andere mit Samthandschuhen angefasst werden wollen. Ich hatte mal einen Einzelfall, bei dem grundsätzlich erst einmal alles toll sein musste, wir dann eine 180-Grad-Wendung machten, die Künstlerin die Änderung gar nicht zu bemerken schien, aber es ohne weiteres anders machte. Ein klares „So geht’s nicht. Das sieht nicht gut aus. So kommt die Story nicht rüber.“ wäre bei ihr unmöglich gewesen. Da ging es nur über Lob.

Wenn ich mit Kollektiven zu tun habe, ist es ganz wichtig, die/den Einzelne/n im Kollektiv zu sehen. So versuche ich immer, wenn ich mit Chören arbeite, vorab vom Haus die Möglichkeit zu bekommen, dass ich die Namen schon kenne. Das bietet mir die Möglichkeit, über Fotos und Namen die Menschen vorab ein wenig kennenzulernen. Denn es macht einen großen Unterschied, ob ich „Herrn Müller“ bitten kann, etwas anders zu machen oder sage: „Sie da hinten links …“ Die Leute fühlen sich anders abgeholt, wenn du sie mit Namen ansprechen kannst, und ich mag das auch lieber, weil ich die Menschen so anders verankern kann.

 

«Mir ist wichtig, was die/der Spezialist.in über ihre/seine Rolle sagt.»

 

Die Herausforderung ist, schnell zu wissen, mit wem und wie und mit welchem Kollektiv ich auf welche Art und Weise arbeiten kann und mich ihnen gegenüber so zu öffnen, dass auch sie einen Anknüpfungspunkt finden können. Was mich in meiner Arbeit interessiert, ist nicht, genau das so umzusetzen, wie ich es mir in meinem Kopf ausgedacht habe, sondern zu schauen, wie die/der, die/der diese Rolle singt das sieht. Sie haben eine andere Perspektive, eine andere Herangehensweise und steigen auch anders in die Rollen ein, während ich den Überbau in den Händen halte und das Ganze zu einem Abschluss bringe.

Es ist unglaublich bereichernd, Spezialist.innen aus den verschiedenen Bereichen zuzuhören. Die auch mal sagen „Das würde ich so nicht machen, weil ich es zwei Seiten weiter anders singen würde“. Mir ist wichtig, was die/der Spezialist.in über ihre/seine Rolle sagt. Funktioniert es, wie ich es mir überlegt habe? Oft ist es nah aneinander, aber es ist eben nicht das Gleiche. Wenn ich da jemandem meinen Willen aufzwingen würde, hätte ich einen Menschen, der nach der Premiere nicht mehr das tun würde, was er sollte.

Letztendlich baue ich einen Prototyp, muss aber alle Menschen, die mitmachen, ins Boot holen, damit die Produktion in etwa so weitergeht, wie ich es geplant habe. Wobei es immer Veränderungen und Weiterentwicklungen gibt.

Wichtig ist, vor Ort jemanden zu haben, der einen Blick darauf hat und behält. Das ist die Aufgabe der/des Spielleiter.in, von der Assistenz, die die Produktion begleitet hat, vom Haus ist und auch dort bleibt. Dieser Mensch muss sich die einzelnen Aufführungen anschauen und ansprechen, wenn jemand vom Weg abweicht. Sei es aus Bequemlichkeit oder weil sich Perspektiven verschieben, denn viele arbeiten gleichzeitig an anderen Produktionen, sodass anderer Input reinkommt.

 

Du sagst, dass es unterschiedliche Herangehensweisen von Regisseur.innen gibt. Wie würdest du in Worte fassen, wie du ein Projekt zum Ergebnis führst?

Schwer. Ich versuche gerne, etwas zusammen zu machen. Ich möchte eine Geschichte erzählen und habe mich davor damit beschäftigt und mich gefragt, warum ich diese Geschichte jetzt erzählen möchte. Das ist immer die erste Frage, die ich mir bei einer Oper stelle. Dann baue ich mir eine rote Linie, schreibe sie auf und gebe die Richtung vor. Das bedeutet nicht, dass diese Linie in Stein gemeißelt ist. Ich weiß, welche Aspekte mir wichtig sind und was herausgestellt werden soll. Dann geht es darum, das Team auf dieses Ziel einzuschwören. Wenn es dabei mal über die Linie hinausgeht, ist das nicht schlimm, solange ich immer wieder auf die Linie zurückkomme. Das funktioniert oft sehr, sehr gut und hat auch etwas Bereicherndes. Wenn ich mich sklavisch an die Linie halte, hätte ich am Ende wirklich nur diese Linie. Die meisten Ensembles würden da auch mitspielen, aber wenn ich mir anschaue, was sie mir zu bieten haben, wird die Produktion facettenreicher und bunter.

Du kannst davon ausgehen, dass Bühnenmenschen diesen Beruf aus einer Leidenschaft heraus gewählt haben und nicht aus finanziellen Gründen, denn reich kann man nicht werden.

 

Was ein gesondertes Thema wäre: die geringe Bezahlung für das, was diese Menschen leisten.

Absolut!

Aber das heißt, dass da Leute sind, die auch ein Interesse daran haben, mit ihrer Stimme, ihrem Körper, mit der Musik, die sie machen, eine Geschichte zu erzählen.

Bei einer Opernproduktion habe ich eine geteilte Führung, denn auch die/der musikalische Leiter.in hat eine Vorstellung und muss das Ganze leiten. Wenn ich mit diesem Menschen nicht einig bin, wie eine bestimmte Szene zu deuten ist, setze ich damit Singende massiv unter Druck. Sie/er muss das umsetzen, steht dann auf der Bühne und denkt sich, dass die Regisseurin „X“ gesagt hat, während die/der musikalische Leiter.in „Y“ sagte. Das führt zu einem Spagat für die/den Künstler.in. In der Praxis gewinnt im Allgemeinen die/der musikalische Leiter.in, weil sie/er bleibt.

 

An ihr/ihm wird sich also eher orientiert, weil sie/er auch beim nächsten Stück noch dabei ist?

 

«Wenn du eine Doppelspitze hast und diese sich nicht einig ist, kann das Produkt nicht rund sein.»

 

Unter Umständen, denn auch in dem Bereich gibt es Gäste. Die/der musikalische Leiter.in muss nicht zwangsläufig beim nächsten Stück dabei sein, wird aber während aller Aufführungen dieses einen Stückes da sein. Dieser Mensch hat auch einen anderen Hebel, so gibt er der/dem Künstler.in vielleicht nicht den Einsatz, den sie/er braucht. Nicht viele sind so fies, aber es gibt welche, und die Angst ist da. Ich behaupte, dass Zuschauer.innen wahrnehmen, ob eine Produktion aus einem Guss ist oder nicht. Das ist in Unternehmen nicht anders. Wenn du eine Doppelspitze hast und diese sich nicht einig ist, kann das Produkt nicht rund sein. Jede/r spürt das, jede/r steht in der Spannung, und es macht die Arbeit unglaublich anstrengend. Dadurch geht Energie verloren, die eigentlich in das Stück gesteckt werden sollte. Das sind Reibungsverluste, die sinnlos sind. Wenn ich es jedoch schaffe, das ganze Team auf meine rote Linie einzuschwören, können sie auch mal über den Rand malen und es so noch interessanter machen. Ich bin niemand, die auf links bürstet. Ich kriege ein Stück und möchte dessen Geschichte erzählen. Ich habe kein Interesse daran, ein anderes Stück zu erzählen. Außerdem habe ich es so viel leichter, sollte es mal zu unterschiedlichen Meinungen kommen, die/den musikalischen Leiter.in wieder zurück auf die rote Linie zu bringen. Denn oft genug sind wir alle ganz nah dran. Dann müssen wir kommunizieren, ausprobieren, Freiheiten lassen.

 

Musiktheater gibt es ja bereits seit vielen Jahrhunderten. Daher stammen vermutlich auch die hierarchischen, traditionellen Strukturen und die Klischees, die wir alle im Kopf haben. Wie sehr und oft kommst du in Konflikt mit dem Ensemble, das dir gegenübersteht und das vielleicht gewohnt ist, klare Ansagen zu bekommen und nicht die eigene Meinung kundzutun?

Ich habe das Glück, dass ich äußerst selten auf Gruppen treffe, die streng hierarchisch arbeiten wollen. Die meisten von ihnen haben einen Ausdruckswillen. Klare Ansagen muss ich dennoch machen, denn es braucht klare Ansagen. Nur so können wir an einer Umsetzung arbeiten, weil sie sonst nicht genau wissen, was zu tun ist.

 

«In dem Moment, wo ich auf eine/n reine/n Befehlsempfänger.in treffe, muss ich mich darauf einstellen.»

 

Es hängt ganz stark davon ab, wie sie reagieren. Was sie gewohnt sind und wie groß das Eigeninteresse ist, denn es gibt auch immer mal Rollen, die nicht so gerne gesungen werden oder die Müdigkeit der letzten Produktion schlägt durch. In dem Moment, wo ich auf eine/n reine/n Befehlsempfänger.in treffe, muss ich mich darauf einstellen. Dafür habe ich meine Linie und mir vorher überlegt, wie das Ding laufen kann. Wenn ich eine Person habe, die nichts beitragen möchte, aber gleichzeitig vier andere, die frei sind und sich einbringen wollen, dann arbeite ich mit den vieren und baue die andere Person einfach nur ein. Das ist ein unangenehmes Arbeiten, das auch nicht viel Spaß macht, aber es geht. Schwierig wird es bei einer ganzen Truppe, die alle keine Lust haben oder – das hatte ich auch mal – die zuvor eine Produktion hatten, die sie alle unglaublich geärgert hatte und bei der der Regisseur nicht gut gewesen war und sie sich nicht von der Leitung des Hauses unterstützt gefühlt hatten. Das ist dann ein Pulverfass und kostet Zeit und Energie, um sie dazuzubringen, dass sie sich auf den Gedanken einlassen können, dass ich anders arbeiten möchte. Das ist eine Balance zwischen Gegendruck und weit geöffneten Türen.

Aber wenn eine/r nicht will und blockiert, dann ist das so. Ich habe das einmal mit jemandem erlebt, der weder Lust auf das Stück noch auf mich hatte, den das Konzept auch nicht interessierte, bis ich an dem Punkt ankam, an dem ich sagte: „Sag mal, ich habe von vornherein keine Chance gehabt, richtig?“ und er nur lächelnd mit den Schultern zuckte. Da bin ich machtlos. Wenn ich Glück habe, kann ein Haus so jemanden ersetzen, aber das ist ganz selten der Fall. Dafür fehlt das Geld, und so spricht die Leitung mit der/dem Betreffenden, rügt, aber das hilft mir auch nicht weiter. Das ist eine Sackgasse.

 

Inwieweit spielt es in diesem Umfeld eine Rolle, dass du eine Frau bist?

 

«Du wirst ausgetestet.»

 

Es kommt ganz darauf an, wo ich bin und mit wem ich zu tun habe. Dennoch spielt es eine Rolle. Mittlerweile gibt es immer mehr Frauen und auch immer mehr Frauen in Leitungspositionen, wodurch sich Dinge ändern, aber es ist noch eine starke männliche Prägung vorhanden, auch im Verhalten. Und in Momenten, wo es hierarchisch werden muss, wo ich jemandem die Hammelbeine langziehen muss, muss ich die ganz „klassischen männlichen“ Attribute haben. Ich hätte es sehr schwer, könnte ich nicht richtig laut werden, mich kräftig streiten oder auch mal brüllen. Das muss ich nicht ständig anwenden oder zeigen und kann es auch durch andere Kompetenzen klarmachen, aber ich erinnere mich, dass ich, als ich anfing, durchaus getestet wurde. Wenn du anfängst, gehst du erst einmal fest als Assistenz an ein Haus. So fangen die meisten an. Da kann es dir durchaus passieren, dass eine Technik, die größtenteils nur aus Männern besteht, guckt, ob du dazu in der Lage bist, einen Nagel gerade in die Wand zu schlagen oder ob du mit Spax Schrauben umgehen kannst. Sobald du ihnen bewiesen hast, dass du keine Angst davor hast und damit auch umgehen kannst, machen die alles. Aber du wirst ausgetestet.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch den positiven Aspekt. Besonders bei älteren Kollegen komme ich weiter, wenn ich mit einer Mischung aus Führung und Flirt arbeite. Also ohne dass ich das Dekolleté zeigen muss. Aber wir arbeiten mit Menschlichkeit, und da menschelt es an allen Ecken und Enden. Dann funktioniert es leichter, wenn du mal einen anzüglichen Witz machst oder eine leicht sexistische Bemerkung übergehst. So kommst du viel weiter, als wenn du mit „Wir sind aber im 21. Jahrhundert!“ reagierst.

 

Das ist ein interessanter Aspekt, denn ich vermute, dass vielen nicht bewusst ist, wie traditionell diese Welt, in der du dich bewegst, noch ist. Und das ein/e Einzelne/r sie nicht so einfach aufbrechen kann bzw. nur in einem sehr kleinen Rahmen.

 

«Du triffst auf die drei besten Freunde: „Haben wir noch nie so gemacht/Das hat noch nie funktioniert“, „Das klappt hier nicht“ und „Wer sind Sie eigentlich?“.»

 

Nein, das geht nicht. Du hast sechs Wochen, und du triffst auf viele Menschen, die genau mit dem Bewusstsein arbeiten, dass du in sechs Wochen wieder weg bist. Es gibt eine ganz perfide Art und Weise zu arbeiten, die mir zum Glück noch nicht oft begegnet ist, aber es gibt Kolleg.innen, die während der Probezeit alles machen, was die/der Regisseur.in sagt und dementsprechend gut durchkommen. Das ist zwar meist kein inspiriertes Arbeiten, aber du kannst an deiner Linie entlang. Die machen in der Premiere alles, was sie sollen, doch in dem Augenblick, wo die/der Regisseur.in weg ist, machen sie, was sie wollen. Das ist den Kolleg.innen gegenüber unfair, aber da kannst du nichts machen. Selbst ein/e Spielleiter.in steht daneben und zuckt mit den Schultern. Da hast du keinen Hebel. Wenn du die Leute nicht im Boot hast, hast du Pech gehabt. Da sind diese hierarchischen Strukturen, die zum Teil auch erhalten sind, weil die Kollektive in ihrer Ausrichtung und der Art und Weise, wie mit ihnen umgegangen wird, einfach festgelegt sind. An vielen Stellen sind wir fast rechtsfreier Raum, da halten sich so Sachen auch lang. So triffst du auf die drei besten Freunde: „Haben wir noch nie so gemacht/Das hat noch nie funktioniert“, „Das klappt hier nicht“ und „Wer sind Sie eigentlich?“. Somit geht es viel darum, Konflikte zu vermeiden, ohne sie zu umgehen. Bedeutet, wenn ein Konflikt auftaucht, musst du daran und mit ihm umgehen, aber idealerweise versuchst du, die Lösung bereits in der Tasche zu haben. Wie wahrscheinlich in jeder Führungsposition musst du immer ein bisschen schneller sein als der Rest.

 

Agieren statt reagieren.

Ja, genau. Und ganz viel von dieser Vorbereitungszeit, die ich mache, beschäftigt sich damit, mögliche Konfliktherde vorher zu erkennen. Zum Beispiel bei meiner Lesart eines Stückes. Ich frage mich, welche Argumente kommen könnten, wie könnten sie umgangen werden und sollte ich dennoch auf eine Wand treffen, welche Möglichkeit habe ich dann, um den Konflikt herumzukommen. Hellsehen quasi.

 

Tatsächlich steckt da unfassbar viel Projektmanagement drin.

Wer oder was hat dich inspiriert und geprägt auf deinem Weg zu deiner Rolle als Führungskraft?

Mit Sicherheit die zwei Menschen, die mir die größten Impulse im Theaterbereich gegeben haben. Erstens mein Theaterlehrer in der Schule, Wolfgang Mittenberger, der die Theater-AG geführt hatte. Er hat damals, für mich gefühlt, alles basisdemokratisch entscheiden lassen. Jede/r durfte mitmachen, es ging nicht um Aussehen oder Talent. Anders als bei den Horrorstories, die man von anderen hört, die in der Schule Theater gespielt haben. Bei uns konnte jede/r, die/der wollte mitmachen, und er hat auch für jede/n etwas gefunden. Dieses „Leute mit reinholen“ hat mich mit Sicherheit geprägt.

Für das Musiktheater habe ich ganz viel von meiner Lehrerin Jutta Gleue gelernt, die Schülerin von Jean-Pierre Ponnelle, einem der ganz großen Musiktheater-Regisseure, war. Ganz ehrlich muss ich sagen, dass sie mir am Anfang Angst gemacht hat, weil sie unglaublich scharf, hart und auch sehr persistent werden konnte, in dem, was sie wollte. Ich habe sie in der Arbeit mit Studierenden kennengelernt, als sie die Opernschule in Mannheim leitete. Dort hat sie die Leute an ihre Grenzen gebracht, gleichzeitig aber auch unglaublich viel aus ihnen herausgeholt. Sie hatte eine ganz klare Vorstellung davon, was geht und was nicht geht. All das, selbst innerhalb dieser ganz klassischen, hierarchischen und männlich geprägten Struktur, war geprägt von einem ganz großen menschlichen Respekt. Quasi den Menschen zu sehen und zu lassen.

Dieses Arbeiten mit dem, was die/der Künstler.in anbietet, kannst du bei jungen Künstler.innen noch nicht voraussetzen. Die sind noch damit beschäftigt, sich selbst zu organisieren, sodass da noch nicht viel eigene Gestaltung kommt.

Dann ist da doch noch eine dritte Person, die mich ganz stark geprägt hat: Willy Decker und meine Arbeit mit ihm. Er ist ebenfalls ein ganz wichtiger Regisseur, dessen Art mich unglaublich überzeugt hat. Ich habe nie erlebt, dass er laut wurde. Er hat eine ganz ruhige Art, mit Menschen zu arbeiten. Er schlägt vor und fragt. Und dieses Vorschlagen und Fragen, in Kombination mit einer Klarheit, wohin er möchte, führen zu sehr starken Ergebnissen. Das hast mich sehr geprägt und beeindruckt, weil die Ergebnisse für sich sprechen.

Das sind die drei Menschen, die meine Arbeit am meiste geprägt haben. Durch die Art, wie sie mit Menschen umgehen und wie sie die Balance zwischen klaren Ansagen und Freiheiten lassen finden.

 

Was war oder ist für dich persönlich bisher die größte Herausforderung, mit der du umgehen  durftest oder musstest?

Da gibt es verschiedene Ebenen.

 

«Mit diesem Wissen weiterzumachen und nichts an meiner Arbeitsweise zu verändern, war für mich die größte Herausforderung.»

 

Die größte Herausforderung, mit der ich umgehen durfte, war tatsächlich dieser eine Sänger, von dem ich schon erzählte hatte und bei dem ich mir den Kopf eingerannt hatte. Das war unglaublich frustrierend und hat mich damals sehr verunsichert. Da bekam ich vor Augen geführt, wie abhängig ich bei dem was ich tue bin und ich im Zweifelsfall diejenige bin, die Mist gebaut hat. Jede/r kennt das aus den Kritiken: die Regie wird dann erwähnt, wenn etwas ärgerlich war. Alles, was gut gelaufen ist, waren die anderen. Dann hat die/der Sänger.in hervorragend gesungen, das Orchester hervorragend gespielt, und das Wetter war schön. Wie gesagt, das hat mich damals unglaublich verunsichert und frustriert. Mit diesem Wissen weiterzumachen und nichts an meiner Arbeitsweise zu verändern, war für mich die größte Herausforderung. Zum Glück hatte ich viele Kolleg.innen, die Sänger.innen sind, die von der anderen Seite draufguckten und mich bestärkten. Sonst wäre ich wahrscheinlich zu dem Schluss gekommen, anders arbeiten zu müssen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Das zog sich auch in die nächste Produktion mit rein. Dort hatte ich aber das Glück, auf ein unglaublich offenes und lebendiges Ensemble zu treffen, das eine – für mich – abenteuerliche Konzeption direkt annahm und gut fand.

Diese Verunsicherung wird von vielen Bühnenkünstler.innen vielleicht nicht gesehen, doch ein/e Regisseur.in ist auch nur ein Mensch. So wie viele Mitarbeitende nicht sehen, dass eine Führungskraft nur ein Mensch ist, der verunsichert werden kann.

 

Die Erwartung an die Rolle ist sicherlich sehr hoch. Da sitzt eine Regisseurin, die wird schon nichts aus der Ruhe bringen.

Auf der anderen Seite wird es unheimlich goutiert, wenn du dann mal Menschlichkeit zeigst. In fast jeder Produktion habe ich bisher eine Stelle gehabt, bei der ich sagte, dass ich mit ihr nichts anfangen könne. Doch im Musiktheater kannst du nicht einfach etwas streichen, anders als beim Schauspiel. Die besten Erfahrungen habe ich damit gemacht, meinen Expert.innen zu sagen, dass ich noch nicht weiß, was wir mit der Szene machen werden. Dann sind die Türen offen. Wenn du eine Grundrichtung hast, kannst du mal links und rechts abweichen, solange alle an einem Strang ziehen. Das sind oftmals die besten Szenen geworden. Es ist wichtig, im richtigen Moment, das richtige Mittel zu wählen.

 

Und auch dem Ensemble zu zeigen, dass man nicht allwissend ist, nur weil man die/der Regisseur.in ist.

Als Regisseurin habe ich mir vorher Gedanken gemacht und eine Linie drin, und dennoch habe ich Spezialist.innen, die sich mit einer Rolle beschäftigt haben. Je nachdem, aus welcher Haustradition sie kommen, ist es für sie eine Irritation, wenn ich sie frage, wie sie die Rolle sehen. Die meisten freuen sich, weil sie es nicht gewöhnt sind, gefragt zu werden. Was ich total schade finde.

 

Wenn du dir die Welt des Musiktheaters als freischaffende Regisseurin backen könntest, was wäre deine Version? Wie würde deine Arbeit idealerweise aussehen bzw. funktionieren?

Das ist schwierig, wenn ich gleichzeitig wirtschaftlich denke.

 

Lass das mal weg.

Dann würde ich gerne Räume schaffen, in denen Menschen die Zeit und Möglichkeit haben, Sachen auszuprobieren. Nicht alle Produktionen dauern sechs Wochen. Es gibt auch welche, bei denen du nach drei Wochen sagen kannst: „So, jetzt Endprobe und dann los!“ Aber die Möglichkeit zum Entwickeln zu geben und alte Strukturen aufzubrechen, das wäre gut. Es gibt zwei große Kollektive im Musiktheater: der Chor und das Orchester. Die gehen ganz stark nach „Bei uns ist das so“. Das ist ein prozessuales Ding, an das du nicht heran darfst. Was schwer ist, denn du brauchst Häuser, die sehr offen sind, die Neues ausprobieren wollen. Das hat natürlich auch mit Ängsten zu tun. Zum Beispiel wollen viele Orchestermusiker.innen nicht auf die Bühne. Zum Glück gibt es immer mehr junge Musiker.innen, die da offen sind und das machen würden. Aber beim großen Kollektiv triffst du auf eine Angst, für die du mehr Zeit haben müsstest. Das sind sie nicht gewohnt, das steht nicht in ihrer Jobbeschreibung. Dadurch gehen jedoch viele Sachen verloren. Wenn dann mal solch ein Projekt losgeht, bei dem es funktioniert hat, ist das eine große Bereicherung. Weil man voneinander lernen kann, und weil es eine neue Herausforderung ist, auf die, wenn sie geglückt ist, die Menschen stolz sind.

 

«Für mich ist Kontinuität schön, denn so kann ich sehen, wie sich Einzelne in ein, zwei oder auch fünf Jahren entwickelt haben.»

 

Bei Chören hängt es davon ab, welche Hauskommunikation sie gewöhnt sind. Ich habe gerade eine ganz tolle Erfahrung mit einem Chor gemacht, bei dem ich jeder/m Einzelnen eine Rolle und Linie gegeben hatte und ihnen überließ, diese mit Leben zu füllen. So waren sie in diesem Stück ziemlich frei und sollten selbst ihre Figur entwickeln. Das Ergebnis war grandios.

Dafür braucht es jedoch einen Rahmen und eine Prädisposition. Nicht mit jedem Chor oder an jedem Haus hätte ich das so machen können. Betriebskulturen sind unterschiedlich, ebenso die Einbindung der Chöre, wie sie sich untereinander verstehen, denn je mehr Konflikte, desto schwerer habe ich es. Da hilft es, wenn man sich kennt, denn so hätte ich mit einem unbekannten Chor nicht umgehen können. Für mich ist diese Kontinuität schön, denn so kann ich sehen, wie sich Einzelne in ein, zwei oder auch fünf Jahren entwickelt haben.

 

Bis zur Premiere bist du mit dabei, aber danach nicht mehr. Woraus ziehst du deine Anerkennung?

Aus den kleinen Rückmeldungen und aus Momenten, die im Probenprozess glücken. Wenn eine Szene funktioniert, sich ein/e Sänger.in wohlfühlt. Und es sind die Rückmeldungen aus dem Team, gar nicht mal die, die vom Publikum kommen. Für mich ist es das beste Qualitätsmerkmal, wenn ich im Kontakt mit den Leuten bleibe, mit denen ich arbeitete und sie mir dann, nach beispielsweise der dritten Vorstellung, mitteilen, wie gut es gelaufen ist. Wenn ich solche Rückmeldungen geschickt bekomme, fühle ich mich beschenkt. Sollte etwas nicht gut gelaufen sein, freue ich mich dennoch über eine Rückmeldung, denn auch diese hilft mir, beim nächsten Probenprozess darauf zu achten und direkt etwas zu verbessern. Idealerweise hast du dann eine Assistenz an deiner Seite, die direkt mitschreibt.

 

Du hast eine Doppelrolle als freischaffende Regisseurin und als Kommunikationstrainerin/-beraterin inne. So hast du ja auch Einblicke in klassische Unternehmen und Organisationen. Wo siehst du die Parallelen, aber auch die Unterschiede zu deinem Dasein im Musiktheater?

Parallelen habe ich bereits einige genannt, denn strukturell ist es gar nicht so anders. Allerdings ist die Arbeit auf der Bühne insofern anders, als dass sie viel näher am Menschen dran ist. Ich glaube, dass ich in der Rolle als Führungskraft im Theater viel mehr darauf angewiesen bin, Respekt zu zollen, weil da Menschen an ihre Grundfesten gehen. Das ist witzig, wenn ich Theaterleuten erzähle, was ich als Trainerin mache. Dann sagen sie, dass das doch niemand braucht, dass das doch jede/r kann. Für sie ist es nicht vorstellbar, dass Menschen sich nicht bewusst sind, wie sie ihre Stimme führen oder sich bewusst bewegen. Aber viele Menschen brauchen diese Bewusstheit im Alltag nicht, und in klassischen Strukturen ist es auch nicht unbedingt gewollt. Aber auf der anderen Seite möchten wir alle authentisch sein. Viele merken, dass da etwas „off“ ist, aber ihnen fehlt die Möglichkeit, das zu bearbeiten. Im Theater hast du Menschen, die mit sich selbst arbeiten. Die wissen, dass sie eine Rolle nur mit ihrem eigenen Körper und Emotionen nur anhand ihrer eigenen Emotionen gestalten können, während sie die gespielten Emotionen gleichzeitig von ihren wahren abkoppeln. Diese Technik, sich vom Eigenen distanzieren zu können, muss erlernt werden. Das ist ein langer Prozess. Der aber auch nicht immer funktioniert. Gerade in der Probenphase werden die Künstler.innen sehr schnell ganz nah an einen Bereich gebracht, der sehr ins Persönliche geht. Und ich kann nicht wissen, wie nah es dem Menschen gerade wirklich geht. Von daher ist der Unterschied, dass ich mit einer anderen Vorsicht herangehen muss.

 

Man hat es also von Anfang an mit dem ganzen Menschen zu tun und nicht nur, wie es die Illusion in vielen Unternehmen ist, mit dem reinen Arbeitsmenschen.

Richtig. Das höre ich ganz häufig von Teilnehmenden der Kurse. Sie wünschen sich, als Mensch wahrgenommen zu werden, während gleichzeitig der Umgang mit sich selbst ein Problem darstellt, weil sie sich zweigeteilt haben, in Berufsmensch und Privatmensch. Wenn dann ein Konflikt aufkommt, ist da eine große Hilflosigkeit, denn wie gehen die Menschen damit um, wenn sie merken, dass auch ihr privater Teil angekratzt wird, wenn die/der Vorgesetzte beruflich Kritik übt?

 

So entsteht bei Menschen das Gefühl, sie seien falsch. Weil sie nicht zwischen ihrer persönlichen Verletztheit und ihrer beruflichen Rolle trennen können. Dabei ist es falsch zu denken, dass es sich um zwei separate Dinge handelt.

In der Theaterwelt ist das anders. Gerade wenn du mit Sänger.innen zu tun hast. Wenn ein/e Sänger.in sich schlecht fühlt, kannst du davon ausgehen, dass sie/er nicht gut singt. Diese Distanzierung funktioniert somit nur bedingt, und das weiß jede/r, die/der damit zu tun hat. Ob die Person sich entsprechend verhält, ist etwas anderes. Dem brüllenden Regisseur ist es herzlich egal, ob er jemanden persönlich trifft, wobei ich behaupte, dass er keine so guten Ergebnisse erzielt bzw. er bekommt Ergebnisse, die aus einer Gegenbewegung heraus entstehen. Da schließt sich dann ein Ensemble gegen ihn zusammen, oder sie lassen sich brechen. Jede/r muss sich selbst für eine Arbeitsweise entscheiden. Ich habe es gerne, wenn ich nicht brüllen muss.

 

Wobei du es vom Stimmvolumen her hinbekommen würdest.

Muss ich auch können. Es gibt Momente, in denen ich es voll ausnutzen muss und vor einem Chor oder einem Solistenensemble zeige, dass ich auch laut kann.

 

Wir haben bereits vor der Aufnahme des Podcasts festgestellt, dass es unsere Herausforderung ist, nicht zu viel zu quatschen, weswegen ich uns zuvor eine Uhr gestellt habe. Diese signalisiert uns, dass wir langsam zum Ende kommen sollten.

Ich finde es unfassbar zu sehen, dass es diese Parallelwelt gibt, bei der sich viele, so vermute ich, nicht bewusst sind, wie viel Führung und Leadership in dem steckt, was du tust. Herzlichen Dank für die Einblicke und all das, was du mit uns geteilt hast. Da ich sehr gerne mit Menschen aus unterschiedlichen Bereichen spreche, kommt jetzt meine letzte Frage. Wo sitzt noch jemand, mit der/dem ich auf jeden Fall über Leadership sprechen sollte?

Wenn du in meiner Welt des Theaters bleiben möchtest, frag Markus Dietzel, den Intendanten des Theaters Koblenz. Obwohl ich dort noch nie gearbeitet habe, kenne ich einige Leute, die von der Führung in diesem Haus und der Hauskultur extrem überzeugt sind. Ich habe schon einige Male hereinschauen können, und die Stimmung ist einfach gut. Es ist nicht so häufig, dass alle, die du in einem Theaterkontext fragst, sagen, dass es ein gutes Arbeiten ist.

Wenn du aus dem Theaterbereich herausgehen möchtest, empfehle ich dir meine Schwester. Sie ist Managing Director bei einem internationalen Unternehmen mit Sitz in London, Oslo und Montreal. Sie arbeitet in einem ganz anderen Bereich, hat mit Schiffen zu tun, ist unglaublich viel unterwegs und muss unterschiedlichste Kulturen vereinen. Nicht nur Kanada, England und Norwegen, sondern global. Wir hatten vorhin von männlich und weiblich geprägt gesprochen, und sie trifft auf verschiedenste Kulturen. Ich bin oft beeindruckt, wie sie unterscheidet, mit wem sie wie zu arbeiten hat. Auch, was nationale Eigenschaften anbelangt.

 

Wer das Gespräch nachhören möchte, kann dies hier tun https://soundcloud.com/user-675701835/episode-03. Dort finden sich auch alle unsere weiteren Podcast

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